Über uns

Fast 100 Männer und Frauen engagieren sich bei der freiwilligen Feuerwehr Dechantskirchen. Aber was bedeutet es bei der Feuerwehr zu sein?

Unser ureigenste Aufgabe ist es Menschen und Tieren in Notlagen zu helfen, gefährdete Sachgüter zu schützen und Gefahren für die Umwelt abzuwenden. Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr wollen schnell und kompetent Hilfe leisten können, dazu bedarf es einer Gemeinschaft die auf Kameradschaft basiert und es braucht eine motivierte Mannschaft. Ein schönes Motto hierfür ist "Viele Hände, rasches Ende."

Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner sind stolz den Dienst am Nächsten freiwillig aber denoch professionel leisten zu können, dafür bedarf es ständige Aus- und Weiterbildung um im Einsatzfall sicher und schnell agieren zu können. Die Sicherheit und die kompetente Hilfe stehen an oberster Stelle, dafür sind wir bereit unsere Zeit ehrenamtlich zu leisten und persönliches Engagement einzubringen.

Für uns spielt Herkunft, Politik und Weltanschauung keine Rolle, weder innerhalb unserer Gemeinschaft noch bei den Menschen denen wir helfen, unsere Gemeinschaft basiert auf respektvollen Umgang untereinander, gegenseitiges Vertrauen und gelebte Kameradschaft.

Wir sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr bereit den Menschen zu helfen, das ist unsere Aufgabe, die Anerkennung der erbrachten Leistung durch die Bevölkerung ist unsere Motivation.

Geschichte
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Gründung

In den Jahren 1879 bis 1884 ereigneten sich neun Großbrände rund um die Ortsgemeinde Dechantskirchen. Wahrscheinlich waren diese Brände für die Gründung der Ortsfeuerwehr ausschlaggebend. Als treibende Kraft geht Alois Mayerhofer, Pfarrer aus Dechantskirchen, hervor. Als erster Kommandant wurde ein gewisser Zisser erwähnt.

1884
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Rüsthaus

Das erste "Rüsthaus" war in einem Schuppen der Familie Pichlhöfer vlg "Schreiner", also mitten im Dorf. Hier war auch die heute noch vorhandene Pumpe stationiert.

Kommandant der Feuerwehr war Josef Allabauer, da der erste Kommandant sehr früh verstarb.

1885
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25 Jahr Bestandsfeier

In den ersten Jahren wurde schon viel bewegt, es wurde das erste Spritzenhaus gebaut und am Dorfplatz gab es schon einen Löschteich. Dieser bestand bis 2005 in seiner damaligen Form.

1909
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Die Zwanzigerjahre

Nun kam Fahrt auf, die Feuerwehren wurden auf Landesebene organisiert und die Firma Rosenbauer lieferte genormte Geräte, wie z.B. Schläuche. Die Feuerwehrer Kroisbach und Stögersbach wurden gegründet. Die FF Dechantskirchen erhielt 1929 die erste Motorspritze, die heute noch in unserem Museum funktionstüchtig ausgestellt ist.

1920 bis 1930
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Vorkriegszeit

Bereits zu dieser Zeit wurden die ersten Kurse in Graz besucht. Am 28. März 1931 wurden Schwämme und Schutzlaken als erster Atemschutz angekauft. Mit diesen musste man auskommen, da es für Gasmasken keine Beihilfe gab. Grund war, dass zuwenige in Gas- und Rauschschutz ausgebildt waren.

Der wahrscheinlich erste Feuerwehrball fand im Jänner 1934 im Gasthaus Ritter statt. Im gleichen Jahr erhielten wir unsere erste Satzung. Diese sind in der Feuerwehr-Chronik aus 2014 nachzulesen.

1930 bis 1938

 

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2. Weltkrieg

Die Feuerwehr hatte die Stellung einer technischen Hilfspolizeitruppe und sämtliche Geräte gingen in das Eigentum der Gemeinde über, im Gegenzug war von nun an die Gemeinde auch für die Erhaltung der Feuerwehr zuständig. 1941 traten nur 17 Mann zum Apell an.

1938 - 1945
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Wiederaufbau

Gleich nach dem Krieg trennten sich Feuerwehr und Musik. Aus den Armeebeständen wurde ein Ford Canada als erstes Fahrzeug für die FF Dechantskirchen gekauft.

1960 konnte das neue Feuerwehrhaus bezogen werden, welches im Gemeindehaus untergebracht war. 1962 wurde eine neue Tragkraftspritz der Marke VW gekauft und drei Jahre Späte kam das erste wirkliche KLF in die Garage. Ab dieser Zeit war die FF Dechantskirchen nach heutigen Gesichtspunkten eine modern ausgestattete Feuerwehr.

1945 - 1970
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schnell, schneller, am schnellsten

Die 1970 gegründetet Wettkampfgruppe errang 5 Jahre später den Landessieg in der Weltrekordzeit von 44 Sekunden.

Als Franz Krutzler 1976 zu Kommandanten gewählt wurde ging es steil bergauf mit der FF Dechantskirchen. Während seiner Zeit als Kommandant wurde ein neues Rüsthaus gebaut, das erste RLF gekauft und das KLF und das MTF getauscht.

1988 gelang der Gruppe rund um Anton Hofer erneut der Landessieg beim 104. Landesfeuerwehrtag in Leoben.

1970 - 2002
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Goldene Zeiten

Wolfgang Mittermüller übernahm das Kommando. Damit kam erneut frischer Wind die Wehr. Übungen, Ausbildung und Jugendarbeit wurden forciert.

Ab 2005 veranstaltete die FF Dechantskirchen das Burgfest auf der Burg Thalberg und tat sich nunmehr bei Beschaffungen um einiges leichter. So konnten Geräte gekauft werden die die Mannschaft beim Arbeiten besser unterstützen und sinnvoll für die Bevölkerung angewendet werden. Die FF Dechantskirchen entwickelte sich mehr und mehr zu einem Dienstleister am Sicherheitssektor.

2015 wurde ein neues RLF gekauft welches auf Grund der Ausstattung zu den modernsten Feuerwehrfahrzeugen seiner Zeit galt und nach wie vor gilt.

2002 - 2017