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Nachruf HLM Josef Pferschy

Vollkommen unerwartet und zu tiefst betroffen haben wir die traurige Nachricht erhalten, dass am 14. Mai unser Feuerwehrkamerad Josef Pferschy im 65. Lebensjahr von uns gegangen ist.

Pepp trat 1976 mit 20 Jahren in die FF Dechantskirchen ein. In den ersten Jahren absolvierte er viele Kurse an der Landesfeuerwehrschule. Als leidenschaftlicher Kraftfahrer war natürlich der Maschinisten-Lehrgang natürlich der erste Kurs, den er erfolgreich abschloss.

Neben Funkkursen und dem Atemschutzträger-Kurs absolvierte Josef auch den Gruppenkommandanten-Kurs und wurde 1980 zum Brandmeister, also Zugskommandanten befördert. Das war die Zeit der Ölkrise und des wirtschaftlichen Abschwunges. In schweren Zeiten ist und war es wichtig starke und umsichtige Personen im Ausschuss zu haben. Diese Funktion übte er neun Jahre lang aus. 1981 übernahm er auch noch zusätzlich die verantwortungsvolle Aufgabe des Atemschutzwartes.

Die FF-Dechantskirchen konnte immer den Kranwagen der Firma ÜZL haben, wenn wir Arbeiten in der Höhe zu verrichten hatten. Das war zwar nicht immer leicht, aber Pepp hat es auf seine Art und Weise immer zu Stande gebracht. Er war eben ein Organisationsgenie.

Als Elektriker der ÜZL war er natürlich auch für die Elektroinstallation und Stromversorgung des Burgfestes mitverantwortlich. Er konnte nicht nur organisieren, nein er wusste auch über alle möglichen Probleme und deren Lösungen Bescheid.

 

Pepp war aber noch mehr, er konnte mit Jung und Alt gleichermaßen umgehen und er war stets zu Späßen aufgelegt. Somit war er immer schon ein ganz wichtiges und verbindendes Mitglied in der Feuerwehr.

 

„Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.“

 

Pepp, wir werden Deine kameradschaftliche und erfrischende Art sehr vermissen. Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Familie und Angehörigen.

 

Danke, dass es dich gab.

 

 

Deine Kameraden.